Wegen dir hier.

Dank dir weiß ich wofür.
Dank dir bin ich hier.

Ich kenne dich seit 18 Monaten.
Du schenkst meinem Leben Wert.
Du machst es lebenswert.

Was ich vorher nur ahnte, nun bin ich’s gewahr.
Ich weiß nun für wen … für DICH bin ich da.

Ich bin wegen dir…
hier.

Ich habe dich begrüßt, trennte dich von ihr.
Doch auch mich,
trennte ich…
von ihr.

Wir taten es nicht wegen, sondern dank dir – und für dich.
Deiner Mutter, bitte dank ihr… so wie ich.

Wirklich.
Denn es ist besser so.
Es ist gut so.
Glaube ich.

Niemand weiß es, aber wir konnten ahnen.
Schimpfen, streiten, Untergang mit wehenden Fahnen?
Was kommen würde, es war abzusehen.
Entscheidung! Trennung zum Wohle aller und dazu stehen.

Zum Wohle aller?
Wir werden sehen.

Ihr geht es besser ohne mich. Mir geht es besser ohne sie. Dir geht es gut.
Du bist unser Leben, unser Wohl – gibst Mut.

Das Leben, das Glück und Schöne – bist du.
Der Zauber, Spaß, Sinn – bist du.
Inspiration, Freude, Sehnsucht – bist du.

Die Sehnsucht bist du!

Ich verstehe es nicht!

Wie kann etwas so Richtiges so schwer sein?
Es ist leicht bei dir zu sein.
Es ist leicht bei dir zu sein, in Gedanken fort.
Es ist leicht zu sein, an einem anderen Ort, Gedanken fort.

Es ist schwerer, sind sie derer:

“Wird sie es verstehen, uns verstehen, mich lieben?”
“Warum seid ihr nicht zusammen geblieben?”

“Ob sie ihre Mutter später verstehen und danken kann?”
“Mama, warum hast du nicht Papa als Mann?”

“Wird sie aufhören Papa zu sagen?”
“Ich hab ‘nen anderen Papa, kannst ihn fragen!”

Elenor.

Oh Elenor!

Es sind nicht nur die Bilder dich male, wenn ich gehe.
Es sind die Wochenenden und Tage an denen ich dich sehe.

Stets folgt der Abschied, bitter, mit diesen Bildern.

Diese Bilder, sie zerreißen mir die Brust.
Immer, wenn ich gehen muss.

Gehe ich, schmerzt es, als mache eine Liebe Schluss – jedes Mal.
Die Brust brennt, drückt, schmerzt. Atemnot – brutal.
Herz vernarbt, es muss so sein, ich lieb’ dich – total.

Glaube mir.
Glaube mir!
Bitte Elenor, glaube mir.
Dank dir weiß ich wofür.

Ich bin für dich da!

Nur wegen dir…
bin ich hier!

Wohin die Zeit rinnt? Ganz einfach!

Edited: "Time stands still" by https://www.flickr.com/photos/potzuyoko/

Edited: „Time stands still“ by https://www.flickr.com/photos/potzuyoko/

Wohin die Zeit der meisten rinnt.

Wenn du endlich genau wissen möchtest, wofür du oder zumindest die meisten ihre Zeit nutzen, dann sei gespannt. In diesem Artikel wirst du es erfahren.

Eigentlich wollte ich mit der Frage beginnen: „Hast du dir auch schon mal die Frage gestellt, wohin deine Zeit rinnt?“ Allerdings vermute ich, dass jeder seit Erfindung der Zeit in die Verlegenheit kam, sich diese Frage zu stellen. Seitdem Menschen 30-40 Stunden in der Woche arbeiten, kam die Problemstellung mit Sicherheit noch öfter auf. Ich habe mir vor einigen Monaten auch Gedanken darüber gemacht und möchte dir die Antwort nicht vorhalten.

Woher stammen die Informationen? Aus einem Dokument dass (leider bereits) 2004 veröffentlicht wurde. Ihr könnt die Datei hier finden („How Europeans spend their time Everyday life…„).

Die Übersicht hatte ich mir erstellt um zu wissen, wie viele Stunden man denn eigentlich neben seiner Festanstellung hat, um an seiner Selbständigkeit zu arbeiten. Daher habe ich Kennzahlen für das Fernsehen, Sport, Soziales etc. ignoriert. Mir ging es ausschließlich um die theoretische Größenordnung, beim Thema; Zeit für Anderes.

Daher sind in der Übersicht auch Hygiene und Ernährung sowie Reisen, angegeben. Denn im heutigen Zeitalter ist es schwer möglich gesellschaftlich am Ball zu bleiben, mit Eigengeruch und geringer lokaler Flexibilität. Damit das Ergebnis halbwegs ansehnlich ist, habe ich es in eine Übersicht gepackt, die eine Woche repräsentiert.

Zeitaufteilung einer Arbeitswoche laut Studie.

Wochenstunden
Schlaf 56
Arbeit 35
Essen 13
Reisen 10
Einkäufe 5
Hygiene 4
Verfügbar 45

Spitzfindige erkennen recht schnell, dass es sich dabei wohl um eine Arbeitswoche handelt.


Mein Gedankenspiel

Bereit für ein Gedankenspiel? Stell dir vor:

  • es gäbe keine Trennung zwischen Woche und Wochenende
  • du könntest jederzeit von überall arbeiten
  • du bräuchtest keine Erholung von der Arbeit
  • jeder Tag bekommt die gleiche Chance, die Möglichkeit des gleichen Ablaufs

Wie viele Stunden pro Tag arbeitete man dann eigentlich wirklich?

Im Schnitt arbeitet ein deutscher Arbeitnehmer (je nach Alter, Bundesland etc.) an etwa 220 von ca. 260 Werktagen von etwa 365 Tagen im Jahr. Würde man täglich, also an 365 Tagen im Jahr seiner Arbeit nachkommen, entspräche das folgender Tagesarbeitszeit:

  • 40 Stunden-Woche: 220 Tage * 8 h / 365 Tage => knapp 4:50h
  • 35 Stunden-Woche: 220 Tage * 8 h / 365 Tage => knapp 2:39h
  • 30 Stunden-Woche: 220 Tage * 8 h / 365 Tage => knapp 2:16h
  • 20 Stunden-Woche: 220 Tage * 8 h / 365 Tage => knapp 1:31h

Vorangehend mit dem Wissen, dass wir ungefähr acht Stunden mit Schlaf verbringen (einschlafen, schlafen, dösen) und etwa fünf Stunden für das Reisen, der Nahrungsaufnahme sowie Hygiene und Besorgungen – bleiben elf Stunden für die Arbeit und anderen Vergnügungen. In meinem Falle also, bei einer 40-Stunden-Woche, habe ich theoretisch, über das ganze Jahr hochgerechnet, auf einen Tag heruntergerechnet 24 Stunden – 8 Stunden Schlaf – 5 Stunden Sonstiges – 4:50 Stunden Arbeit = 6 Stunden zur freien Verfügung.

Das bedeutet, dass mein Tag in diesem Gedankenspiel folgendermaßen aussehen würde:

Fiktive Zeitaufteilung.

Stunden pro Tag
Schlaf 8
Reisen, Essen, Hygiene und Einkäufe 5
Arbeit 5
Frei Verfügbar 6

Nun könnte man an Optimierung denken. Die meiste Zeit im Leben schlafen wir. Aber langfristig wirst du an dieser Stellschraube nicht drehen können, da sonst die Qualität oder Dauer deines Lebens abnimmt. Daher schauen wir uns doch noch einmal an, wie viel Wach-Zeit man bei einer 40-Stunden-Woche-Alternative zur Verfügung hat:

Fiktive Zeitaufteilung ohne Schlaf.

Wie man schnell erkennt, steht der größte Teil der Wach-Zeit zur freien Verfügung. Nun ja, wo könnte man nun noch Zeit sparen. Selbstverständlich kann man weniger Arbeiten, insofern man es sich leisten kann. Man kann sich auch eine Arbeit suchen, bei der man pro Stunde mehr Geld verdient. Am Interessantesten jedoch finde ich den Punkt, der das Reisen, das Essen, die Hygiene und Einkäufe vereinigt.

Deshalb fordere ich folgenden Service (Start-Ups gesucht):

<Start-Up-Name> schenkt dir Zeit. Zeit die du für deinen Arbeitgeber opfern 😉 kannst, in der du Freunde triffst oder einfach nur entspannst. Dafür Waschen wir dich in unseren eigenen, diskreten Taxis, während du zur Arbeit oder zur nächsten Party fährst. Solltest du mal keine Flash-Flush-Dusche™ gebrauchen, so liefern wir dir dein Essen ins Taxi. Dann kannst kulinarisch genießen, während du reist und arbeitest oder einfach nur fern siehst. Damit garantieren wir dir eine Zeitgewinn von bis zu drei Stunden täglich.

Genug gepitcht. Was haltet ihr von der Übersicht? Habt ihr euch auch mal detaillierte Gedanken über eure Zeit gemacht? Ich finde es spannend. Einige werden sagen ich übertreibe oder es sei sinnfrei (@euch: ihr langweilt mich).

Ich finde solche Gedanken äußerst sinnvoll. Am Ende steht uns eine beschränkte Masse an Zeit und Energie zur Verfügung. Sich darum keine Gedanken zu machen, wäre fast schon töricht.

Viel Spaß beim grübeln.

MoTrip sollte sich eben doch verändern!

Änderung für Verbesserung.
Quelle: https://www.flickr.com/photos/philliecasablanca/

Findest du es auch toll, wenn sich jemand über die Jahre nicht verändert hat? Wenn Freunde und Bekannte immer noch so drauf sind wie früher? Findest du auch, Anpassung ist schlecht und verbiegen erst recht – du willst dich nicht ändern!

Lass die ander(e)n sich verändern und bleib so wie du bist! – MoTrip/Lary

Vielleicht kennt ihr die Zeile aus diesem im Großen und Ganzen doch gutem Song (Video am Ende des Artikels). Eventuell kennt ihr ihn auch aus dieser Werbung für Beats by Dre:

Du wirst dich nie anpassen oder verändern? Dann habe ich eine unschöne Nachricht. Du wirst sterben, aussterben! Alle werden sterben, aber dein Schlag von Menschen wird über Generationen aussterben. Wenn du dich nicht veränderst, dich deinen Herausforderungen, deinem Umfeld anpasst, wirst du dich vermutlich bald abgehängt fühlen. Du wirst glauben alle anderen drehen am Rad, nur du bist noch normal.

Wer nicht mit der Zeit geht, der muss mit der Zeit gehen! – Stromberg 😉

Verstehe mich nicht falsch. Wenn in deinem Leben alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, dann ändere bitte nichts. Das wäre dumm, obwohl… vielleicht geht es noch friedlicher, freundlicher und eierkuchiger.

Wenn du es dir eierkuchiger vorstellen kannst oder ganz konkrete Probleme, Unwohlsein und Unsicherheit verspürst, dann beweg‘ dich.

Ja, Änderung ist unangenehm, denn man weiß nicht was passieren wird. Andererseits ist Stillstand auch unangenehm, dabei weißt du jedoch recht genau was passiert. Stillstand wird kaum Positives hervorbringen. Bei Änderungen weißt du es nicht.

Sehr vereinfacht gerechnet besteht die Chance zu 50%, dass deine Situation besser wird. Wird deine Situation schlechter, dann lerne, ändere noch mal und du hast erneut eine 50% Chance auf Besserung. Ich würde es dass goldene Rad der Veränderung nennen. Dass du bei vier aufeinanderfolgenden Änderungen keine Erfolg erzielen wirst ist sehr unwahrscheinlich, etwa 6%. Dass du bei Stillstand keinen Erfolg erzielst geht gegen 100%.

Wenn sich alles um uns stetig ändert, dann bedeutet das:

Stillstand ist Rückschritt.
Aufhören des Strebens ist geistiger Tod!

– Konfuzius

Ich will dich nicht verletzen oder beleidigen sondern dir auf die Beine helfen. Hast du ein Problem erkannt? Stehst du davor eine Entscheidung treffen zu müssen. Du musst eine neue Richtung einschlagen? Du musst deine Prinzipien anpassen oder gar ablegen, damit dieses Problem gelöst werden kann? Dann mach es. Mach es auf deine Weise, aber anders als bisher.

Probiere, scheitere, lerne, probiere es ein weiteres Mal und hab Erfolg, feier dich und probiere wieder etwas Neues. Denn:

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. – Henry Ford

Zurück zum Song. MoTrip spricht ja selbst darüber, dass er einiges auf sich genommen hat, um bei seiner Liebe punkten zu können. Wie bereits erwähnt; wenn es läuft ist es weniger zwingend Änderungen anzugehen. Ihm ging es aber dabei nicht immer gut, daher würde ich die Zeile im Refrain gerne ändern in:

Lass die ander(e)n sich verändern, und bleib so wie du bist änder dich wie du willst!

Nicht verbiegen lassen, sondern bewusst selbst an deinem Leben, deinem Erleben biegen und arbeiten. Pass dich an, aber nicht um es anderen recht zu machen, sondern dir.


Stehst du auch vor einem Wegweiser und weißt nicht welchen Weg zu gehen? Jeder Weg wird Veränderung bringen, am Wegweiser stehen bleiben nicht (Jetzt bitte nicht den Film „Wrong Turn“ zitieren).

Falls ihr nun Lust habt das ganze Lied zu hören, hier entlang:

4 Ziele für die es sich zu sparen lohnt.

Momentan mache ich mir viele Gedanken um das Sparen. Wofür spare ich eigentlich? Wofür sparst du? Hast du dir die Frage nach dem Sinn, dem Ziel des Sparens bereits gestellt, gar beantwortet? Sparst du überhaupt?

Falls du es bereits weißt; gut für dich. Allen die mit dem Gedanken spielen nicht nur von Monat zu Monat zu leben möchte ich hier ein paar Möglichkeiten aufzeigen, für dies es sich zu sparen lohnt.

Diejenigen unter euch die bisher ziellos sparen und die Anstrengung spüren konsequent zu bleiben – dieser Artikel ist auch für euch.

Picture from https://www.flickr.com/photos/pictures-of-money/
Picture from https://www.flickr.com/photos/pictures-of-money/

Zielloses Sparen ist schwerer.

Du legst jeden Monat einen Teil deines Geldes beiseite um es später für Igendwas auszugeben? Nach einigen Wochen folgt der Frust, weil weniger auf dem Konto ist als du es dir ursprünglich erträumt hattest. Doch woran liegt es?

Alles ist Irgendwas.

Zwischendurch brauchtest du ein wenig Geld für das Festival, für ein neues Smartphone oder schlicht um das Haupt-Konto oder die Kreditkarte auszugleichen. Alles Dinge an denen du wohl möglich Freude hattest. Freude die nach einigen Wochen aber verflogen ist. Der Frust über das zu langsam anwachsende, stagnierende oder gar schwindende Guthaben bleibt. Diesem Problem kannst du durch starke Disziplin aus dem Weg gehen, einfacher aber durch ein klares Ziel.

Hier nun einige Arten und Ideen, worauf du sparen könntest.

1. Sparen für Dinge.

Oft wird auf Dinge gespart. Auf Sachwerte und Gegenstände zu sparen kann jedoch trügerisch sein. Wenn der Gegenstand lediglich gekauft wird um sich damit zu belohnen, so ist dieses Sparziel fragwürdig. Gegenstände verlieren meist an Wert, verbrauchen sich oder werden für den Besitzer mit der Zeit wertlos.

Trotzdem können Dinge langfristig befriedigend sein oder aber zu tollen Ereignissen führen.

Beispiele:

  • Sparen auf ein eigenes Segelflugzeug
  • Sparen auf ein Auto, um flexibler bei der Arbeitssuche zu werden
  • Sparen auf die Sportbrille die dich mehr unternehmen lässt als vorher

2. Sparen für Ereignisse.

Kennst du dieses Gefühl der Freude, wenn du etwas neues gekauft hast? Bestimmt weißt du auch, wie schnell die Freude verfliegt. Man braucht nur Kinder zu Weihnachten beobachten, wenn sie Spielzeug geschenkt bekommen. Es ist oft nur ein bis zwei Tage interessant, dann verliert es an Attraktivität.

Kannst du dich an dein letzten Fallschirm-Sprung erinnern? Das Konzert letztens? Der tolle Grill-Abend mit Freunden am See? Momente erlauben uns tolle Gefühle und Freude aus der Erinnerung aufzurufen und zu genießen.

Daher ist das Sparen auf Erlebnisse meist sinnvoller zur Belohnung als die Anschaffung eines Gegenstandes.

Beispiele:

3. Sparen für Zeit, Unabhängigkeit und Sicherheit.

Warum sollte man sich Zeit kaufen? Wie kauft man sich Zeit? Stell dir vor, du brauchst eine Auszeit von deinem aktuellen Leben. Du willst ein Buch schreiben. Vielleicht möchtest du auch schlichtweg im Alter genug Geld haben um davon Leben zu können.

Im Grunde geht es darum, dass ein Spar-Ziel eine gewisse Nutz-Dauer sein kann. Eine Zeitspanne, in der man vom Erspartem lebt – ohne regelmäßige Einnahmen. Dazu sollte man ermitteln, wie viel Geld man zum Leben täglich benötigt und entsprechend darauf hinsparen.

Beispiele:

  • Sparen um für ein Jahr in die Selbständigkeit durchzustarten
  • Sparen um im Alter von Zinsen und dem Ersparten zu zehren
  • Sparen um bei einem spontanen Job-Verlust einige Monate zu überbrücken

4. Sparen für die eigene Moral.

Dieser Punkt kann dir helfen, wenn du unter einer Schuldenlast leidest. Es hilft, neben den Schulden auch ein Konto zu haben, bei dem man ein positives Guthaben aufbaut. Selbst wenn das Guthaben-Konto kleiner ist als das Schulden-Konto, so hilft es. Es ist motivierend, wenn das Guthaben stetig wächst. Der Tag an dem das Guthaben die Schulden übersteigt ist die Krönung aller Spar-Aktivitäten.

Bitte bedenke: es ist aufgrund des Zinseszins in den meisten Fällen rechnerisch sinnvoller kein Guthaben-Konto aufzubauen sondern direkt die Schulden abzuzahlen. Allerdings belastet es dich psychologisch stärker. Das Guthaben-Konto schenkt eine gewisse Sicherheit (siehe dazu Punkt 3) und hilft damit euer Nervenkostüm zusammenzuhalten.

Wofür nun sparen?

Das ist natürlich ganz individuell zu beantworten. Ich hoffe allerdings ich kann dir mit dieser Übersicht helfen.

Bei mir persönlich drehen sich die meisten Spar-Aktivitäten momentan um den Punkt 4, Punkt 3 sowie Punkt 2 in exakt dieser Priorität. Dieser Artikel dient als Grundlage für zukünftig folgende. Sie behandeln das Thema „Schuldenfreiheit“. Dieses Thema betrifft und bedrückt mich seit Monaten immens. Deshalb möchte ich den Weg den ich beschreite aufzeigen, anderen helfen, inspirieren und durch dich inspiriert werden.

Was hältst du von den Tipps? Hast du auch einen Schuldenberg abzubauen und spürst du die Scham darüber zu reden? Ich werde nun diesen offenen Weg gehen und hoffe du bist dabei!

Leseliste für das Wochenende vom 6. August 2015.

Diese Woche habe ich meinen Input ein wenig eingeschränkt. Interessante Artikel sind mir trotzdem über die Netzhaut gewandert.

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Dem Thema Minimalismus bin ich seit circa ein bis zwei Jahren zugetan. Daher würde ich mich nicht als Magazin-Minimalisten beschreiben. Wobei es nicht darauf ankommt wie lange man Minimalismus anstrebt, sondern dass man den richtigen Ansatz wählt. Darüber schrieb (wieder mal) Sandra einen tollen, wenn auch für mein sanftes Gemüt etwas aggressiven Beitrag über den angedeuteten Magazin-Minimalismus:

Wirklich Weniger statt Magazin – Minimalismus

Vor ein paar Wochen habe ich einen Slogan auf Facebook gesehen, der mir nicht aus dem Sinn kommt, da er mich arg betrifft.

Machen ist wie wollen, nur krasser.

Ich fühle mich eher als Wollender, weniger als Macher. Ähnlich geht es aber auch Pia. Auf ihrem Blog erschien die letzten Tage der sehr offene und reflektierende Artikel:

Lebst du schon oder konsumierst du noch?

Besonders habe ich mich wiedererkannt, viel über ein Thema zu lesen, um die Theorien zu kennen um dann als bald das Interesse zu verlieren, statt es schlichtweg zu machen.

Doch nicht nur Pia macht sich Gedanken um ihr Leben, um die Perspektive. Auch eine junge Schwedin die nach Amerika aufgebrochen ist, grübelt. Leo greift ihre Zweifel auf und beschreibt wieder mal wunderbar, was man bei Zweifel bezüglich der Unsicherheit der Zukunft tuen kann. Es ist jedoch kein einfacher Therapie-Vorschlag, sondern hält viele Weisheiten, die auch für andere Situationen im Leben hilfreich sind.

Hier geht es zum Artikel von Leo: Advice for People in Their Early 20s.

Ich hoffe ihr könnt euch für die Artikel begeistern, oder zumindest inspirieren lassen.

Viel Spaß und ein schönes Wochenende.

Leseliste für das Wochenende vom 30. Juli 2015.

Heute würde ich gerne mal zeigen auf welchen Seiten ich mich so unter anderem herumtreibe. Deshalb verlinke ich heute mal einige Artikel von den vielen, die ich im Laufe der letzten Tage gelesen habe. Ich hoffe euch damit zu inspirieren.

Leseliste

Mikro-Schritte für neue Gewohnheiten.

Ein Artikel den ich bereits vor mehreren Wochen gelesen habe ist der folgende, der Mikro-Schritte behandelt. Dieser Tipp von zeitzuleben.de hilft mir nun seit zwei Wochen mehr rohes Gemüse und Obst zu essen. Die Mikroschritte helfen ohne große Motivations-Hürden kleine Fortschritte in verschiedenen Bereichen zu machen. Auch mein Lieblings-Blogger Leo Babauta hat auf seinem Blog zenhabits.net das Thema kleine Schritte für die Etablierung neuer Gewohnheiten bereits beschrieben. Ich kann es nur empfehlen. Wenn ihr etwas an eurem Leben ändert wollt, startet langsam aber bleibt beständig dabei.

Von der vermeintlichen Komplexität des Lebens lösen.

Wenn ihr zwischen all dem Stress und den Aufgaben – eurem Alltag – wenig Hoffnung seht, neue Gewohnheiten einzuführen, wird es Zeit, euch folgenden Artikel von itsyour.life durchzulesen: Einfach. Gut. Leben. Darin behandelt Sandra ihr Leben als Minimalistin und den Genuss daran. Aber Vorsicht, vielleicht werdet ihr von der Minimalismus-Welle mitgerissen. Ich bin es schon eine Weile.

Konsum als schneller Glücklich-Macher?

Falls Freunde, Familie, Arbeit, neue Gewohnheiten und das einfachere Leben euch noch nicht glücklich genug machen, bleibt am Ende vielleicht ja noch der Konsum. Doch auch dabei könnt ihr euch clever anstellen und mehr daraus machen, indem ihr die Tipps aus diesem Artikel über das glücklichere Geld ausgeben befolgt.

 

Ich hoffe ihr habt an Spaß an den Artikeln – ich hatte ihn.

So dann, viel Spaß beim Lesen.

Münzwurf, die binäre Entscheidung mit Gefühl.

Wenn du eine Entscheidung einfach nicht treffen kannst, wirf eine Münze. Was die Münze anzeigt, ist egal. Das Ergebnis der Münze entscheidet nur indirekt über deine Wahl. Wenn du nicht verstehst, lies bitte weiter.

Münze.
Münze als Entscheidungs-Helfer funktioniert anders als bekannt.

Es gibt nur eine Entscheidung, die unser eigenes Leben beeinflusst, an der wir aber keinen Einfluss hatten, nicht haben konnten. Es ist die Entscheidung unserer Eltern uns auf die Welt zu bringen, uns auf die Reise namens Leben zu schicken.

Je älter wir dann werden, desto mehr Einfluss haben wir darauf, wohin unser Weg uns führt. Anfangs ist es das Schreien und das Schlagen. Später wird es zum Verneinen und Streiten. Ab einem gewissen Alter, einer gewissen Reife jedoch können wir das Ganze aber auch mit Argumenten füllen. Dann enstehen die Zweifel davor, Entscheidungen zu treffen.

Besonders im Erwachsenen-Alter entstehen Probleme beim Entscheiden. Als Kind folgen wir noch unserem Instinkt, unserem Bauchgefühl. Das passiert schlichtweg, weil wir in jungen Jahren noch genug Mut und Neugierde in uns tragen. Im Alter jedoch reichern wir hauptsächlich Zweifel, Ängste, Blockaden und vor allem Erfahrungen an. Durch diesen Mix von objektiven Einflüssen und unserer schwächer werdenden Intuition enstehen Konflikte. Es fällt uns schwer Entscheidungen zu treffen.

Je wichtiger oder größer diese Entscheidungen sind oder aber auch nur scheinen, desto weniger mögen wir sie fällen. Dabei sind es genau diese großen, einschneidenden Weggabelungen, die unser Leben lebenswert und zu einer einzigartigen Geschichte machen. Ob es die berufliche Neu-Orientierung, das Leben in einer anderen Kultur, Beziehungen oder die Entscheidung für den Nachwuchs ist. All diese Änderungen bieten Potenzial unser Leben selbst gesteuert und schlichtweg schön werden zu lassen. Gegen Änderungen in unserem Leben oder für Änderungen – wir sollten solche Entscheidungen treffen. Wir sollten sie bewusst treffen.

Mein Tipp:

Für jede Art von zu treffender Entscheidung, bei der es nur zwei Möglichkeiten gibt, wirf eine Münze.

Dieser Tipp wäre langweilig ohne folgendes weiteres Vorgehen:

Jede der Seiten entspricht einer Möglichkeit.

Die Langeweile hält an, ich weiß.

Nun aber der entscheidende Tipp:

Euer Unterbewusstsein hat schon längst eine Entscheidung getroffen, immer! Das Problem ist, dass man dort so schwer rankommt. So funktioniert es:

Das Ergebnis des Münzwurfes ist quasi egal. Es kommt auf das Gefühl an. Hört auf das Gefühl, das ihr im Moment des Aufdeckens der Münze spürt. Wenn die Münze Kopf der Entscheidung zeigt und ihr euch freut, solltet ihr dieser Möglichkeit nachgehen. Ärgert ihr euch über das Ergebnis des Münzwurfes, oder gar über die Idee die Entscheidung mit einer Münze zu fällen, dann solltet ihr Möglichkeit B nachgehen.

Müsst ihr euch zwischen mehr als zwei Möglichkeiten entscheiden, könnt ihr diese Methode wie in einem Turnier-Modus mehrfach durchführen. Keine Münze ist kein Argument. Wichtig ist, dass der Entscheidungs-Vorschlag von einer externen Seite aus kommt, also dem Zufall oder etwas anderem schlecht Vorhersagbarem. Beispiele sind Zufallszahlen, Anzahl von Personen im nächsten Auto, Farbe der nächsten Blume – eine Hilfe zur Entscheidungs-Findung wird sich also immer finden.

Viel Spaß mit dieser Methode!

Mir hilft diese schlichte Variante sehr. Was hältst du von dieser simplen Methode? Hast du sie bereits angewendet? Hast du ein funktionierendes, dominantes Bauchgefühl? Wer pflastert deinen Weg?

 

Ode an das Vaterwerden.

Selfie mit Elenor.

Die letzten Monate waren aufregend. Unsere Tochter Elenor bedarf vieler Aufmerksamkeit, schlichtweg erst einmal Zeit. Die bekam sie, von Katharina und mir. Dafür erhielten wir im Gegenzug wunderbare Momente.

Anfangs konnte ich wenig mit Elenor anfangen. Sie war schlicht da und nun meine Tochter. Ich hatte weniger Bezug zu ihr als ich vorher dachte.

Ein Hinweis an alle werdenden und jungen Mütter. Erwartet anfangs nicht zu viel von den Vätern. IHR habt das Kind im Bauch gehabt, habt es monatelang gespürt. Ihr leidet während der Geburt, auch davor. Ihr müsst schon während der Schwangerschaft euer Leben in großen Teilen anpassen. Die Väter betrifft es weniger. Wir haben die Aufgabe einen guten Boxsack abzugeben, Momente des Schweigens oder Redens zu erkennen und da zu sein. Das Kind spürt der Vater wenn überhaupt erst in Wochen vor der Geburt, am Bauch der Mutter. Aber auch das ist eher interessant als rührend – zumindest war es das für mich. Selbst die häufigen Live-Bilder im Ultra-Schall gaben mir nur eine Ahnung von dem was die folgenden Monate passieren würde.

Die Geburt war ein schönes Erlebnis. Katharina war stark, ich war … naja dabei. Das der Bezug zu Elenor auch nach der Geburt eher gering war spürte ich. Ich empfand es jedoch nicht als unpassend, sondern normal und erklärlich. Ich machte mir eher wenig Sorgen darüber. Wie beschrieben sagte ich mir, dass ich noch nicht, wenn überhaupt jemals, die gleiche Beziehung zu Elenor haben könne wie ihre Mutter. Die Zeit könnte in diesem Fall mein Freund werden. Sie wurde es. Jedes Mal, wenn ich Elenor in diesem Artikel erwähne, drückt salziges Wasser in meine Augen. Elenor hat sich die letzten Monate von einem Baby zu einem Kleinkind entwickelt. Jeder Schritt dahin
ist ein Höhepunkt der mein Leben schlichtweg bereichert.

Während der Geburt:

  • Ich stütze Katharina’s Rücken während der Wehen.
  • Ich durchtrenne die Nabelschnur.

Stunden nach der Geburt:

  • Wir sehen Elenor zum ersten Mal.
  • Sie ist wunderschön.
  • Sie ist gesund.
  • Ich erkenne mich in ihrem Gesicht.
  • Wir dürfen Elenor anfassen. Nie habe ich etwas weicheres gespürt als ihre Haut.
  • Ihre Finger, Hand, Füße, Arme … alles ist so zierlich, zart, zerbrechlich, hilflos, beschützenswert.
  • Noch hat sie Kabel zur Kontrolle an Kopf, Hand und Fuß. Elenor kam fünf Wochen zu früh.

Tag(e) nach der Geburt:

  • Elenor’s Augen öffnen sich zum ersten Mal. Sie zaubern Leben in ihr Gesicht.
  • Ihre Augen sind schwarz und ausdruckslos.
  • Ihre Augen färben sich langsam ein, in blau und grau, die Augenfarben ihrer Eltern.
  • Elenor fängt an ihre Augen zu bewegen und Konturen zu folgen.
  • Sie schreit – noch niedlich sanft.
  • Wir dürfen sie halten, füttern, wickeln, stundenlang anschauen.

Wochen nach ihrer Geburt:

  • Elenor darf nach Hause.
  • Sie erkennt uns, zeigt Reaktionen.
  • Sie schreit, wir wissen nicht was es bedeutet.
  • Das Schreien ist kaum zu ignorieren.
  • Nach und nach erkennen wir die Notwendigkeit und Primitivität ihres Schreiens.
  • Wir werden sicherer. Es bedeutet Hunger, Windel voll. Am seltensten jedoch Schmerzen.

Monate nach ihrer Geburt:

  • Erster Ausdruck von Freunde in ihrem Gesicht, wenn sie jemanden von uns erkennt.
  • Elenor folgt unseren Bewegungen im Raum.
  • Sie schreit mit einer neuen Inbrunst. Ihre Schreie wirken als wären sie von Trillerpfeifen. Meine Ohren klingeln und schmerzen. Ignorieren ist nicht mehr möglich.
  • Elenor dreht sich selbständig auf ihren Bauch, später auf den Rücken.
  • Sie fängt an zu kriechen, sehr viel später wird es ein Krabbeln.
  • Elenor zieht ihr erstes Kleid an.
  • Sie winkt. Sie fängt an uns zu imitieren.
  • Sie albert mit den Großeltern.
  • Elenor isst feste Nahrung.

Die letzten Wochen, vor ihrem ersten Geburtstag.

  • Elenor füttert den Hund (niemand hat ihr das gezeigt).
  • Sie brabbelt Mama und Papa. Ersteres bedeutet Mama oder Essen. Zweites ist tatsächlich für mich.
  • Elenor freut sich immer wenn ich von der Arbeit nach Hause komme.
  • Sie schreit, wenn sie mitbekommt, dass ich das Haus verlasse.
  • Ich warte am Bett, bis sie vom Dösen ins Stehen kommt, damit ich sie – hochnehmen kann. Sie freut sich.
  • Sie kuschelt sich an meine Brust.
  • Sie schläft oft auf meinem Arm ein, bevor ich sie ins Bett lege.
  • An den Händen gehalten, läuft Elenor auf ihren eigenen Beinen. Sie will nur noch laufen.
  • Bietet man ihr die Hände zum Laufen an, sie will aber auf den Arm, dann legt sie ihre Hände auf unsere Arme.
  • Sie jagd den Hund durch die Wohnung.
  • Sie krabbelt nicht mehr mit Sturzgefahr vorwärts vom Sofa sondern dreht sich vorher, um es rückwärts zu erreichen. Ihre Mama hat es ihr beigebracht.
  • Elenor lernt nun von uns. Sie macht nach, adaptiert, amüsiert.
  • Sie schaukelt das erste Mal.
  • Sie trinkt selbst aus Bechern.
  • Sie geht zur KiTa.

Ich habe so viele Dinge vergessen. Die Mama allerdings führt für Elenor ein Tagebuch. Elenor wird ihre eigene Entwicklung daran selbst nachvollziehen können. Eine tolle Idee.

Dass dies wohl der vermutlich längste Artikel ist, denn ich je geschrieben habe mag nur im Ansatz erläutern, wie sehr Elenor mein Leben verändert.

Eigentlich sollte dieser Artikel ein einleitender zu meiner Sizilien-Reise werden. Dass es nun ein Beitrag über Elenor geworden ist macht mich nachdenklich. Nun da ich sie gerade zwei Tage nicht erleben durfte, lerne ich. Im Spiel des Lebens ist das Attribut “Vater” wohl auf gefühlte 89% aufgeladen.

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Deshalb gehe ich mittlerweile mit Vaterstolz zum Baby-Flohmarkt statt auf eine Sauf-Tour.

Ich bin froh Elenor zu haben. Sie kann sich freuen eine tolle Mutter zu haben.

Erste Sessions und weitere Impressions.

Sketch Note von Sandra Dirks.
Sketch Note von Sandra Dirks.

Erst mal entschuldige ich mich für den Titel … aber es reimt sich halt.


Der zweite Tag des Barcamps begann mit der Anmeldung und meiner Überlegung, ob ich tatsächlich mein Twitter-Namen auf mein Namensschild niederschreibe. Doch @christiankliebe wäre einfach zu lang gewesen. Außerdem gehöre ich zu denen, die ihren echten Namen auf Twitter verwenden – ich möchte mich nicht in Diskussionen bezüglich Datenschutz verlieren. Bei der Vorstellung der Teilnehmer gab schimmerte auch die Diversität der Teilnehmer, bezüglich der Twitter-Nutzung durch. Viele betonten, Twitter nicht (mehr) zu nutzen, wohingegen andere mehrere Accounts haben. Nun ja, auch bei der Vorstellung verzichtete ich auf die Bekanntmachung meines Accounts – so richtig verstanden habe auch ich Twitter noch nicht.


Wenn man bei der Frage nach Interesse an den verschiedenen Vortrags-Themen merkt, dass man quasi bei jeder Session dabei sein möchte, kann man sich am richtigen Ort wähnen. So ging es mir. Die Art wie die Sessions vorgestellt (angeteasert) und terminiert werden ist Klasse und wirkt sehr agil.


Die erste Session, an der ich teilnahm, war „Erzählspiele + Storytelling“. Wie kann es helfen mittels Rollenspiele in andere Charaktere zu schlüpfen, um Perspektiven zu ändern und die Fantasie anzuregen. Das hilft auch im Projekt-Alltag und im Leben allgemein, schließlich spielt jeder in seinem Leben diverse Rollen. Meine sind unter anderem Angestellter, Blogger, Akademiker, Vater, Partner, Schwiegersohn und Kumpel. Temporär nahm ich aber auch schon Rollen ein wie Veganer, Buch-Autor, Läufer und Bewerber. Dabei gewichtete ich jeweils andere Charakter-Werte (um den Bezug zum Rollenspiel zu wahren). Ein toller Vortrag, der mich dazu bringt, mal an einem Rollenspiel teilzunehmen. Auch für Stadtplaner war dieses Thema hilfreich – sehr faszinierend.


In der zweiten Session „WordPress, das sind wir alle!“ ging es um die Frage, wie kann man helfen, ohne Programmier-Kenntnisse zu besitzen. Einige Punkte hatte ich tatsächlich so noch nicht gewusst oder bedacht. Den Vortrag und die Links zu verschiedenen Support-Möglichkeiten könnt ihr bei Frank Staude finden. Während des Vortrags hat Sandra Dirks ein tolles Sketch Note zum Vortrag erstellt.


Die dritte Session hat mir sehr geholfen, ADHS besser zu verstehen. Ich hatte mich nie damit beschäftigt und deshalb wurden in mir nur Stammtisch-Parolen gespeichert. Zappel-Phillip-Syndrom … das legt sich irgendwann … etc. Nun verstehe ich das Problem der ungefilterten Informations-Aufnahme besser. Es wurde erläutert, wie man die dadurch entstehenden Probleme aber auch Chancen in Teams abgefedern und nutzen kann. Da 5%-7% aller Menschen an dieser Stoffwechselkrankheit ‚leiden‘ ist wohl ziemlich jeder (indirekt) betroffen. Betroffen, weil man vermutlich eine Handvoll Leute kennt, die dieses Feature (um es positiver zu gestalten) besitzen. Spontan fiel mir auch ein alter Freund ein. Danke für die Horizont-Erweiterung.


Nach dem interaktiven Vortrag über ADHS gab es das Mittagessen. Normalerweise würde ich nicht darüber berichten, aber was die Organisatoren dort auftischten war MEGA! Danke an die Sponsoren. Danke an die Macher. Danke an das Catering-Team. Unfassbar Lecker und abwechslungsreich war es.


Anschließend ging ich zum Vortrag von Christian der sein Chromebook vorstellte. Es führte zu unterhaltsamen Diskussionen und vielen Fragen. Toll.


Dann folgte ein Vortrag, durch den ich mehrfach schmerzhaft an vergangene Projekte denken musste. Danke an die jungen Haie.


Meine Batterien leerten sich langsam und ich konnte nur noch eine Session besuchen – Clean Code. Es war mehr ein Teaser für einen weiteren Vortrag am Sonntag, der das Thema Clean Coder, angelehnt an dem Buch von Robert C. Martin – „Clean Code: A Handbook of Agile Software Craftsmanship“. Ich werde da sein!


Alles in allem ein weiterer toller Tag. Danke an alle Beteiligten. Auf einen guten Abgang am Sonntag. Ich freue mich schon.

Mein erste (r/s) Barcamp.

Heute Abend werde ich mich zum ersten Mal auf einen Barcamp wagen – Barcamp Braunschweig.

Erwartungen habe ich kaum, außer nette Leute kennen zulernen und interessante Sessions zu genießen. Ich habe schon von mehreren Seiten gehört, dass es sich lohnen kann, teilweise süchtig macht – ich bin gespannt. Laut den Themen des letzten Camps scheint es eher in Richtung IT zu gehen. Hier sind die aktuellen Vorschläge für dieses Jahr zu finden. So dann, mehr gibt es die Tage.