Abschluss 2013.

Um das Kapitel 2014 öffnen zu können, möchte ich nun das Kapitel 2013 schließen.

2013 habe ich mich auf weniger Monats-Missionen beschränkt, dafür aber einige größere Aktionen durchgeführt. Darunter fällte die Prag-Tour, die vegane Zeit und … meine Drogen-Freiheit.

Drugfree Loving Hut Restaurant Praha

Drogen-Freiheit? Im gesamten Jahr habe ich kein Tee, Kaffee, andere koffeinhaltige Getränke, Alkohol oder gar andere Drogen zu mir genommen. Die einzige Möglichkeit für mich „drauf“ zu kommen waren in 2013 also selbstständig gebildete, körpereigene Hormone, beispielsweise durch Sport. Schwer war auch das nicht. Es tat mir auch weniger wegen des Alkohols Leid, sondern eher wegen des Koffeins, meiner gelegentlichen Mate.

Doch woher rührte der Antriebe für diese Aktion? Es entstand spontan am Silvester-Abend 2012. Da ich keine Vorsätze mache, sondern Vorhaben umsetze, klappte es.

Wenn man das Gefühl hat, Partys etc. lohnen sich nur mit Alkohol, ist man dann nicht bereits zu tief in Sumpf der Droge? Früher hatte ich häufig dieses Gefühl. Es legte sich nach einigen Wochen und ich hatte Spaß auch ohne Alkohol. Spaß nicht durch die Belustigung der Voll-Trunkenen, sondern an den reichhaltigen Diskussionen mit Freunden, in denen es um mehr als letztes Wochenende und den Füllgrad ging.

Beim Weihnachtsmarkt gestandene Männer torkeln zu sehen scheint nüchtern auch unter einem ganz anderen Licht, es sieht sehr traurig aus.

Aber das Koffein? Die Lösung ohne Koffein klarzukommen ist denkbar einfach. Schlafen! Ich habe einige Wochen regelmäßig (Nach-) Mittagsschlaf gehalten. Ich kann mittlerweile fast jederzeit in wenigen Minuten einschlafen. Wenn ich müde und schlaff bin, putsche ich mich nicht mit Tabletten oder anderen unnatürlichen Mitteln, sondern schlafe. Das scheint mir auch ein super Training für den Nachwuchs im Sommer. Kann ich die Aktion weiterempfehlen? Wenn ihr einige der folgenden Punkte kennenlernen möchtet, dann ja!

Ein Drogen-freies Jahr kann folgende „Konsequenzen“ mit sich ziehen:

  • ein besseres Müdigkeitsgefühl
  • besseres natürliches Schlaf-Vermögen
  • Fitness am Samstag und Sonntag, an denen du oft nicht zu gebrauchen bist
  • ein neues Bild über Alkohol und den Konsumenten
  • stärkeres Vertrauen in dir selbst und deine Disziplin
  • Unterhaltungen mit Freunden, an die du dich später noch erinnerst
  • ein gesünderer Körper
  • ein volleres Portemonnaie

So, give it a try! Ein Jahr von etwa 70, die ihr in eurem Erwachsenen-Leben habt.

Ein Gedanke zu „Abschluss 2013.“

Kommentar verfassen