Wohin die Zeit rinnt? Ganz einfach!

Edited: "Time stands still" by https://www.flickr.com/photos/potzuyoko/

Edited: „Time stands still“ by https://www.flickr.com/photos/potzuyoko/

Wohin die Zeit der meisten rinnt.

Wenn du endlich genau wissen möchtest, wofür du oder zumindest die meisten ihre Zeit nutzen, dann sei gespannt. In diesem Artikel wirst du es erfahren.

Eigentlich wollte ich mit der Frage beginnen: „Hast du dir auch schon mal die Frage gestellt, wohin deine Zeit rinnt?“ Allerdings vermute ich, dass jeder seit Erfindung der Zeit in die Verlegenheit kam, sich diese Frage zu stellen. Seitdem Menschen 30-40 Stunden in der Woche arbeiten, kam die Problemstellung mit Sicherheit noch öfter auf. Ich habe mir vor einigen Monaten auch Gedanken darüber gemacht und möchte dir die Antwort nicht vorhalten.

Woher stammen die Informationen? Aus einem Dokument dass (leider bereits) 2004 veröffentlicht wurde. Ihr könnt die Datei hier finden („How Europeans spend their time Everyday life…„).

Die Übersicht hatte ich mir erstellt um zu wissen, wie viele Stunden man denn eigentlich neben seiner Festanstellung hat, um an seiner Selbständigkeit zu arbeiten. Daher habe ich Kennzahlen für das Fernsehen, Sport, Soziales etc. ignoriert. Mir ging es ausschließlich um die theoretische Größenordnung, beim Thema; Zeit für Anderes.

Daher sind in der Übersicht auch Hygiene und Ernährung sowie Reisen, angegeben. Denn im heutigen Zeitalter ist es schwer möglich gesellschaftlich am Ball zu bleiben, mit Eigengeruch und geringer lokaler Flexibilität. Damit das Ergebnis halbwegs ansehnlich ist, habe ich es in eine Übersicht gepackt, die eine Woche repräsentiert.

Zeitaufteilung einer Arbeitswoche laut Studie.

Wochenstunden
Schlaf 56
Arbeit 35
Essen 13
Reisen 10
Einkäufe 5
Hygiene 4
Verfügbar 45

Spitzfindige erkennen recht schnell, dass es sich dabei wohl um eine Arbeitswoche handelt.


Mein Gedankenspiel

Bereit für ein Gedankenspiel? Stell dir vor:

  • es gäbe keine Trennung zwischen Woche und Wochenende
  • du könntest jederzeit von überall arbeiten
  • du bräuchtest keine Erholung von der Arbeit
  • jeder Tag bekommt die gleiche Chance, die Möglichkeit des gleichen Ablaufs

Wie viele Stunden pro Tag arbeitete man dann eigentlich wirklich?

Im Schnitt arbeitet ein deutscher Arbeitnehmer (je nach Alter, Bundesland etc.) an etwa 220 von ca. 260 Werktagen von etwa 365 Tagen im Jahr. Würde man täglich, also an 365 Tagen im Jahr seiner Arbeit nachkommen, entspräche das folgender Tagesarbeitszeit:

  • 40 Stunden-Woche: 220 Tage * 8 h / 365 Tage => knapp 4:50h
  • 35 Stunden-Woche: 220 Tage * 8 h / 365 Tage => knapp 2:39h
  • 30 Stunden-Woche: 220 Tage * 8 h / 365 Tage => knapp 2:16h
  • 20 Stunden-Woche: 220 Tage * 8 h / 365 Tage => knapp 1:31h

Vorangehend mit dem Wissen, dass wir ungefähr acht Stunden mit Schlaf verbringen (einschlafen, schlafen, dösen) und etwa fünf Stunden für das Reisen, der Nahrungsaufnahme sowie Hygiene und Besorgungen – bleiben elf Stunden für die Arbeit und anderen Vergnügungen. In meinem Falle also, bei einer 40-Stunden-Woche, habe ich theoretisch, über das ganze Jahr hochgerechnet, auf einen Tag heruntergerechnet 24 Stunden – 8 Stunden Schlaf – 5 Stunden Sonstiges – 4:50 Stunden Arbeit = 6 Stunden zur freien Verfügung.

Das bedeutet, dass mein Tag in diesem Gedankenspiel folgendermaßen aussehen würde:

Fiktive Zeitaufteilung.

Stunden pro Tag
Schlaf 8
Reisen, Essen, Hygiene und Einkäufe 5
Arbeit 5
Frei Verfügbar 6

Nun könnte man an Optimierung denken. Die meiste Zeit im Leben schlafen wir. Aber langfristig wirst du an dieser Stellschraube nicht drehen können, da sonst die Qualität oder Dauer deines Lebens abnimmt. Daher schauen wir uns doch noch einmal an, wie viel Wach-Zeit man bei einer 40-Stunden-Woche-Alternative zur Verfügung hat:

Fiktive Zeitaufteilung ohne Schlaf.

Wie man schnell erkennt, steht der größte Teil der Wach-Zeit zur freien Verfügung. Nun ja, wo könnte man nun noch Zeit sparen. Selbstverständlich kann man weniger Arbeiten, insofern man es sich leisten kann. Man kann sich auch eine Arbeit suchen, bei der man pro Stunde mehr Geld verdient. Am Interessantesten jedoch finde ich den Punkt, der das Reisen, das Essen, die Hygiene und Einkäufe vereinigt.

Deshalb fordere ich folgenden Service (Start-Ups gesucht):

<Start-Up-Name> schenkt dir Zeit. Zeit die du für deinen Arbeitgeber opfern 😉 kannst, in der du Freunde triffst oder einfach nur entspannst. Dafür Waschen wir dich in unseren eigenen, diskreten Taxis, während du zur Arbeit oder zur nächsten Party fährst. Solltest du mal keine Flash-Flush-Dusche™ gebrauchen, so liefern wir dir dein Essen ins Taxi. Dann kannst kulinarisch genießen, während du reist und arbeitest oder einfach nur fern siehst. Damit garantieren wir dir eine Zeitgewinn von bis zu drei Stunden täglich.

Genug gepitcht. Was haltet ihr von der Übersicht? Habt ihr euch auch mal detaillierte Gedanken über eure Zeit gemacht? Ich finde es spannend. Einige werden sagen ich übertreibe oder es sei sinnfrei (@euch: ihr langweilt mich).

Ich finde solche Gedanken äußerst sinnvoll. Am Ende steht uns eine beschränkte Masse an Zeit und Energie zur Verfügung. Sich darum keine Gedanken zu machen, wäre fast schon töricht.

Viel Spaß beim grübeln.

MoTrip sollte sich eben doch verändern!

Änderung für Verbesserung.
Quelle: https://www.flickr.com/photos/philliecasablanca/

Findest du es auch toll, wenn sich jemand über die Jahre nicht verändert hat? Wenn Freunde und Bekannte immer noch so drauf sind wie früher? Findest du auch, Anpassung ist schlecht und verbiegen erst recht – du willst dich nicht ändern!

Lass die ander(e)n sich verändern und bleib so wie du bist! – MoTrip/Lary

Vielleicht kennt ihr die Zeile aus diesem im Großen und Ganzen doch gutem Song (Video am Ende des Artikels). Eventuell kennt ihr ihn auch aus dieser Werbung für Beats by Dre:

Du wirst dich nie anpassen oder verändern? Dann habe ich eine unschöne Nachricht. Du wirst sterben, aussterben! Alle werden sterben, aber dein Schlag von Menschen wird über Generationen aussterben. Wenn du dich nicht veränderst, dich deinen Herausforderungen, deinem Umfeld anpasst, wirst du dich vermutlich bald abgehängt fühlen. Du wirst glauben alle anderen drehen am Rad, nur du bist noch normal.

Wer nicht mit der Zeit geht, der muss mit der Zeit gehen! – Stromberg 😉

Verstehe mich nicht falsch. Wenn in deinem Leben alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, dann ändere bitte nichts. Das wäre dumm, obwohl… vielleicht geht es noch friedlicher, freundlicher und eierkuchiger.

Wenn du es dir eierkuchiger vorstellen kannst oder ganz konkrete Probleme, Unwohlsein und Unsicherheit verspürst, dann beweg‘ dich.

Ja, Änderung ist unangenehm, denn man weiß nicht was passieren wird. Andererseits ist Stillstand auch unangenehm, dabei weißt du jedoch recht genau was passiert. Stillstand wird kaum Positives hervorbringen. Bei Änderungen weißt du es nicht.

Sehr vereinfacht gerechnet besteht die Chance zu 50%, dass deine Situation besser wird. Wird deine Situation schlechter, dann lerne, ändere noch mal und du hast erneut eine 50% Chance auf Besserung. Ich würde es dass goldene Rad der Veränderung nennen. Dass du bei vier aufeinanderfolgenden Änderungen keine Erfolg erzielen wirst ist sehr unwahrscheinlich, etwa 6%. Dass du bei Stillstand keinen Erfolg erzielst geht gegen 100%.

Wenn sich alles um uns stetig ändert, dann bedeutet das:

Stillstand ist Rückschritt.
Aufhören des Strebens ist geistiger Tod!

– Konfuzius

Ich will dich nicht verletzen oder beleidigen sondern dir auf die Beine helfen. Hast du ein Problem erkannt? Stehst du davor eine Entscheidung treffen zu müssen. Du musst eine neue Richtung einschlagen? Du musst deine Prinzipien anpassen oder gar ablegen, damit dieses Problem gelöst werden kann? Dann mach es. Mach es auf deine Weise, aber anders als bisher.

Probiere, scheitere, lerne, probiere es ein weiteres Mal und hab Erfolg, feier dich und probiere wieder etwas Neues. Denn:

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. – Henry Ford

Zurück zum Song. MoTrip spricht ja selbst darüber, dass er einiges auf sich genommen hat, um bei seiner Liebe punkten zu können. Wie bereits erwähnt; wenn es läuft ist es weniger zwingend Änderungen anzugehen. Ihm ging es aber dabei nicht immer gut, daher würde ich die Zeile im Refrain gerne ändern in:

Lass die ander(e)n sich verändern, und bleib so wie du bist änder dich wie du willst!

Nicht verbiegen lassen, sondern bewusst selbst an deinem Leben, deinem Erleben biegen und arbeiten. Pass dich an, aber nicht um es anderen recht zu machen, sondern dir.


Stehst du auch vor einem Wegweiser und weißt nicht welchen Weg zu gehen? Jeder Weg wird Veränderung bringen, am Wegweiser stehen bleiben nicht (Jetzt bitte nicht den Film „Wrong Turn“ zitieren).

Falls ihr nun Lust habt das ganze Lied zu hören, hier entlang:

4 Ziele für die es sich zu sparen lohnt.

Momentan mache ich mir viele Gedanken um das Sparen. Wofür spare ich eigentlich? Wofür sparst du? Hast du dir die Frage nach dem Sinn, dem Ziel des Sparens bereits gestellt, gar beantwortet? Sparst du überhaupt?

Falls du es bereits weißt; gut für dich. Allen die mit dem Gedanken spielen nicht nur von Monat zu Monat zu leben möchte ich hier ein paar Möglichkeiten aufzeigen, für dies es sich zu sparen lohnt.

Diejenigen unter euch die bisher ziellos sparen und die Anstrengung spüren konsequent zu bleiben – dieser Artikel ist auch für euch.

Picture from https://www.flickr.com/photos/pictures-of-money/
Picture from https://www.flickr.com/photos/pictures-of-money/

Zielloses Sparen ist schwerer.

Du legst jeden Monat einen Teil deines Geldes beiseite um es später für Igendwas auszugeben? Nach einigen Wochen folgt der Frust, weil weniger auf dem Konto ist als du es dir ursprünglich erträumt hattest. Doch woran liegt es?

Alles ist Irgendwas.

Zwischendurch brauchtest du ein wenig Geld für das Festival, für ein neues Smartphone oder schlicht um das Haupt-Konto oder die Kreditkarte auszugleichen. Alles Dinge an denen du wohl möglich Freude hattest. Freude die nach einigen Wochen aber verflogen ist. Der Frust über das zu langsam anwachsende, stagnierende oder gar schwindende Guthaben bleibt. Diesem Problem kannst du durch starke Disziplin aus dem Weg gehen, einfacher aber durch ein klares Ziel.

Hier nun einige Arten und Ideen, worauf du sparen könntest.

1. Sparen für Dinge.

Oft wird auf Dinge gespart. Auf Sachwerte und Gegenstände zu sparen kann jedoch trügerisch sein. Wenn der Gegenstand lediglich gekauft wird um sich damit zu belohnen, so ist dieses Sparziel fragwürdig. Gegenstände verlieren meist an Wert, verbrauchen sich oder werden für den Besitzer mit der Zeit wertlos.

Trotzdem können Dinge langfristig befriedigend sein oder aber zu tollen Ereignissen führen.

Beispiele:

  • Sparen auf ein eigenes Segelflugzeug
  • Sparen auf ein Auto, um flexibler bei der Arbeitssuche zu werden
  • Sparen auf die Sportbrille die dich mehr unternehmen lässt als vorher

2. Sparen für Ereignisse.

Kennst du dieses Gefühl der Freude, wenn du etwas neues gekauft hast? Bestimmt weißt du auch, wie schnell die Freude verfliegt. Man braucht nur Kinder zu Weihnachten beobachten, wenn sie Spielzeug geschenkt bekommen. Es ist oft nur ein bis zwei Tage interessant, dann verliert es an Attraktivität.

Kannst du dich an dein letzten Fallschirm-Sprung erinnern? Das Konzert letztens? Der tolle Grill-Abend mit Freunden am See? Momente erlauben uns tolle Gefühle und Freude aus der Erinnerung aufzurufen und zu genießen.

Daher ist das Sparen auf Erlebnisse meist sinnvoller zur Belohnung als die Anschaffung eines Gegenstandes.

Beispiele:

3. Sparen für Zeit, Unabhängigkeit und Sicherheit.

Warum sollte man sich Zeit kaufen? Wie kauft man sich Zeit? Stell dir vor, du brauchst eine Auszeit von deinem aktuellen Leben. Du willst ein Buch schreiben. Vielleicht möchtest du auch schlichtweg im Alter genug Geld haben um davon Leben zu können.

Im Grunde geht es darum, dass ein Spar-Ziel eine gewisse Nutz-Dauer sein kann. Eine Zeitspanne, in der man vom Erspartem lebt – ohne regelmäßige Einnahmen. Dazu sollte man ermitteln, wie viel Geld man zum Leben täglich benötigt und entsprechend darauf hinsparen.

Beispiele:

  • Sparen um für ein Jahr in die Selbständigkeit durchzustarten
  • Sparen um im Alter von Zinsen und dem Ersparten zu zehren
  • Sparen um bei einem spontanen Job-Verlust einige Monate zu überbrücken

4. Sparen für die eigene Moral.

Dieser Punkt kann dir helfen, wenn du unter einer Schuldenlast leidest. Es hilft, neben den Schulden auch ein Konto zu haben, bei dem man ein positives Guthaben aufbaut. Selbst wenn das Guthaben-Konto kleiner ist als das Schulden-Konto, so hilft es. Es ist motivierend, wenn das Guthaben stetig wächst. Der Tag an dem das Guthaben die Schulden übersteigt ist die Krönung aller Spar-Aktivitäten.

Bitte bedenke: es ist aufgrund des Zinseszins in den meisten Fällen rechnerisch sinnvoller kein Guthaben-Konto aufzubauen sondern direkt die Schulden abzuzahlen. Allerdings belastet es dich psychologisch stärker. Das Guthaben-Konto schenkt eine gewisse Sicherheit (siehe dazu Punkt 3) und hilft damit euer Nervenkostüm zusammenzuhalten.

Wofür nun sparen?

Das ist natürlich ganz individuell zu beantworten. Ich hoffe allerdings ich kann dir mit dieser Übersicht helfen.

Bei mir persönlich drehen sich die meisten Spar-Aktivitäten momentan um den Punkt 4, Punkt 3 sowie Punkt 2 in exakt dieser Priorität. Dieser Artikel dient als Grundlage für zukünftig folgende. Sie behandeln das Thema „Schuldenfreiheit“. Dieses Thema betrifft und bedrückt mich seit Monaten immens. Deshalb möchte ich den Weg den ich beschreite aufzeigen, anderen helfen, inspirieren und durch dich inspiriert werden.

Was hältst du von den Tipps? Hast du auch einen Schuldenberg abzubauen und spürst du die Scham darüber zu reden? Ich werde nun diesen offenen Weg gehen und hoffe du bist dabei!