4 Ziele für die es sich zu sparen lohnt.

Momentan mache ich mir viele Gedanken um das Sparen. Wofür spare ich eigentlich? Wofür sparst du? Hast du dir die Frage nach dem Sinn, dem Ziel des Sparens bereits gestellt, gar beantwortet? Sparst du überhaupt?

Falls du es bereits weißt; gut für dich. Allen die mit dem Gedanken spielen nicht nur von Monat zu Monat zu leben möchte ich hier ein paar Möglichkeiten aufzeigen, für dies es sich zu sparen lohnt.

Diejenigen unter euch die bisher ziellos sparen und die Anstrengung spüren konsequent zu bleiben – dieser Artikel ist auch für euch.

Picture from https://www.flickr.com/photos/pictures-of-money/
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Zielloses Sparen ist schwerer.

Du legst jeden Monat einen Teil deines Geldes beiseite um es später für Igendwas auszugeben? Nach einigen Wochen folgt der Frust, weil weniger auf dem Konto ist als du es dir ursprünglich erträumt hattest. Doch woran liegt es?

Alles ist Irgendwas.

Zwischendurch brauchtest du ein wenig Geld für das Festival, für ein neues Smartphone oder schlicht um das Haupt-Konto oder die Kreditkarte auszugleichen. Alles Dinge an denen du wohl möglich Freude hattest. Freude die nach einigen Wochen aber verflogen ist. Der Frust über das zu langsam anwachsende, stagnierende oder gar schwindende Guthaben bleibt. Diesem Problem kannst du durch starke Disziplin aus dem Weg gehen, einfacher aber durch ein klares Ziel.

Hier nun einige Arten und Ideen, worauf du sparen könntest.

1. Sparen für Dinge.

Oft wird auf Dinge gespart. Auf Sachwerte und Gegenstände zu sparen kann jedoch trügerisch sein. Wenn der Gegenstand lediglich gekauft wird um sich damit zu belohnen, so ist dieses Sparziel fragwürdig. Gegenstände verlieren meist an Wert, verbrauchen sich oder werden für den Besitzer mit der Zeit wertlos.

Trotzdem können Dinge langfristig befriedigend sein oder aber zu tollen Ereignissen führen.

Beispiele:

  • Sparen auf ein eigenes Segelflugzeug
  • Sparen auf ein Auto, um flexibler bei der Arbeitssuche zu werden
  • Sparen auf die Sportbrille die dich mehr unternehmen lässt als vorher

2. Sparen für Ereignisse.

Kennst du dieses Gefühl der Freude, wenn du etwas neues gekauft hast? Bestimmt weißt du auch, wie schnell die Freude verfliegt. Man braucht nur Kinder zu Weihnachten beobachten, wenn sie Spielzeug geschenkt bekommen. Es ist oft nur ein bis zwei Tage interessant, dann verliert es an Attraktivität.

Kannst du dich an dein letzten Fallschirm-Sprung erinnern? Das Konzert letztens? Der tolle Grill-Abend mit Freunden am See? Momente erlauben uns tolle Gefühle und Freude aus der Erinnerung aufzurufen und zu genießen.

Daher ist das Sparen auf Erlebnisse meist sinnvoller zur Belohnung als die Anschaffung eines Gegenstandes.

Beispiele:

3. Sparen für Zeit, Unabhängigkeit und Sicherheit.

Warum sollte man sich Zeit kaufen? Wie kauft man sich Zeit? Stell dir vor, du brauchst eine Auszeit von deinem aktuellen Leben. Du willst ein Buch schreiben. Vielleicht möchtest du auch schlichtweg im Alter genug Geld haben um davon Leben zu können.

Im Grunde geht es darum, dass ein Spar-Ziel eine gewisse Nutz-Dauer sein kann. Eine Zeitspanne, in der man vom Erspartem lebt – ohne regelmäßige Einnahmen. Dazu sollte man ermitteln, wie viel Geld man zum Leben täglich benötigt und entsprechend darauf hinsparen.

Beispiele:

  • Sparen um für ein Jahr in die Selbständigkeit durchzustarten
  • Sparen um im Alter von Zinsen und dem Ersparten zu zehren
  • Sparen um bei einem spontanen Job-Verlust einige Monate zu überbrücken

4. Sparen für die eigene Moral.

Dieser Punkt kann dir helfen, wenn du unter einer Schuldenlast leidest. Es hilft, neben den Schulden auch ein Konto zu haben, bei dem man ein positives Guthaben aufbaut. Selbst wenn das Guthaben-Konto kleiner ist als das Schulden-Konto, so hilft es. Es ist motivierend, wenn das Guthaben stetig wächst. Der Tag an dem das Guthaben die Schulden übersteigt ist die Krönung aller Spar-Aktivitäten.

Bitte bedenke: es ist aufgrund des Zinseszins in den meisten Fällen rechnerisch sinnvoller kein Guthaben-Konto aufzubauen sondern direkt die Schulden abzuzahlen. Allerdings belastet es dich psychologisch stärker. Das Guthaben-Konto schenkt eine gewisse Sicherheit (siehe dazu Punkt 3) und hilft damit euer Nervenkostüm zusammenzuhalten.

Wofür nun sparen?

Das ist natürlich ganz individuell zu beantworten. Ich hoffe allerdings ich kann dir mit dieser Übersicht helfen.

Bei mir persönlich drehen sich die meisten Spar-Aktivitäten momentan um den Punkt 4, Punkt 3 sowie Punkt 2 in exakt dieser Priorität. Dieser Artikel dient als Grundlage für zukünftig folgende. Sie behandeln das Thema „Schuldenfreiheit“. Dieses Thema betrifft und bedrückt mich seit Monaten immens. Deshalb möchte ich den Weg den ich beschreite aufzeigen, anderen helfen, inspirieren und durch dich inspiriert werden.

Was hältst du von den Tipps? Hast du auch einen Schuldenberg abzubauen und spürst du die Scham darüber zu reden? Ich werde nun diesen offenen Weg gehen und hoffe du bist dabei!

Leseliste für das Wochenende vom 6. August 2015.

Diese Woche habe ich meinen Input ein wenig eingeschränkt. Interessante Artikel sind mir trotzdem über die Netzhaut gewandert.

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Dem Thema Minimalismus bin ich seit circa ein bis zwei Jahren zugetan. Daher würde ich mich nicht als Magazin-Minimalisten beschreiben. Wobei es nicht darauf ankommt wie lange man Minimalismus anstrebt, sondern dass man den richtigen Ansatz wählt. Darüber schrieb (wieder mal) Sandra einen tollen, wenn auch für mein sanftes Gemüt etwas aggressiven Beitrag über den angedeuteten Magazin-Minimalismus:

Wirklich Weniger statt Magazin – Minimalismus

Vor ein paar Wochen habe ich einen Slogan auf Facebook gesehen, der mir nicht aus dem Sinn kommt, da er mich arg betrifft.

Machen ist wie wollen, nur krasser.

Ich fühle mich eher als Wollender, weniger als Macher. Ähnlich geht es aber auch Pia. Auf ihrem Blog erschien die letzten Tage der sehr offene und reflektierende Artikel:

Lebst du schon oder konsumierst du noch?

Besonders habe ich mich wiedererkannt, viel über ein Thema zu lesen, um die Theorien zu kennen um dann als bald das Interesse zu verlieren, statt es schlichtweg zu machen.

Doch nicht nur Pia macht sich Gedanken um ihr Leben, um die Perspektive. Auch eine junge Schwedin die nach Amerika aufgebrochen ist, grübelt. Leo greift ihre Zweifel auf und beschreibt wieder mal wunderbar, was man bei Zweifel bezüglich der Unsicherheit der Zukunft tuen kann. Es ist jedoch kein einfacher Therapie-Vorschlag, sondern hält viele Weisheiten, die auch für andere Situationen im Leben hilfreich sind.

Hier geht es zum Artikel von Leo: Advice for People in Their Early 20s.

Ich hoffe ihr könnt euch für die Artikel begeistern, oder zumindest inspirieren lassen.

Viel Spaß und ein schönes Wochenende.

Leseliste für das Wochenende vom 30. Juli 2015.

Heute würde ich gerne mal zeigen auf welchen Seiten ich mich so unter anderem herumtreibe. Deshalb verlinke ich heute mal einige Artikel von den vielen, die ich im Laufe der letzten Tage gelesen habe. Ich hoffe euch damit zu inspirieren.

Leseliste

Mikro-Schritte für neue Gewohnheiten.

Ein Artikel den ich bereits vor mehreren Wochen gelesen habe ist der folgende, der Mikro-Schritte behandelt. Dieser Tipp von zeitzuleben.de hilft mir nun seit zwei Wochen mehr rohes Gemüse und Obst zu essen. Die Mikroschritte helfen ohne große Motivations-Hürden kleine Fortschritte in verschiedenen Bereichen zu machen. Auch mein Lieblings-Blogger Leo Babauta hat auf seinem Blog zenhabits.net das Thema kleine Schritte für die Etablierung neuer Gewohnheiten bereits beschrieben. Ich kann es nur empfehlen. Wenn ihr etwas an eurem Leben ändert wollt, startet langsam aber bleibt beständig dabei.

Von der vermeintlichen Komplexität des Lebens lösen.

Wenn ihr zwischen all dem Stress und den Aufgaben – eurem Alltag – wenig Hoffnung seht, neue Gewohnheiten einzuführen, wird es Zeit, euch folgenden Artikel von itsyour.life durchzulesen: Einfach. Gut. Leben. Darin behandelt Sandra ihr Leben als Minimalistin und den Genuss daran. Aber Vorsicht, vielleicht werdet ihr von der Minimalismus-Welle mitgerissen. Ich bin es schon eine Weile.

Konsum als schneller Glücklich-Macher?

Falls Freunde, Familie, Arbeit, neue Gewohnheiten und das einfachere Leben euch noch nicht glücklich genug machen, bleibt am Ende vielleicht ja noch der Konsum. Doch auch dabei könnt ihr euch clever anstellen und mehr daraus machen, indem ihr die Tipps aus diesem Artikel über das glücklichere Geld ausgeben befolgt.

 

Ich hoffe ihr habt an Spaß an den Artikeln – ich hatte ihn.

So dann, viel Spaß beim Lesen.